Schulen in Schaumburg erhalten zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule

 
 

In einer Pressemitteilung begrüßen die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker und Grant Hendrik Tonne sowie der SPD- Landtagskandidat Dirk Adomat begrüßen die Entscheidung, dass das SPD-geführte Kultusministerium in Niedersachsen insgesamt 650 Stellen für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitstellt und somit Schulen in Schaumburg zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule erhalten.

 

Pressemitteilung 17/1717:
Schulen in Schaumburg erhalten zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule

Das SPD-geführte Kultusministerium stellt in Niedersachsen insgesamt 650 Stellen für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 840 Schulen bereit, die den Schulen im Land bei der Umsetzung der inklusiven Schule helfen werden.

Die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker und Grant Hendrik Tonne sowie der SPD- Landtagskandidat Dirk Adomat begrüßen diese Entscheidung: „Damit wird jetzt ein Beschluss der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag umgesetzt, von dem auch 16 Schulen im Landkreis Schaumburg profitieren", so der heimische Landtagsabgeordnete Karsten Becker. Im Einzelnen handelt es sich um die Grundschulen in Bad Nenndorf, Obernkirchen, Bückeburg - „Am Harrl", Nienstädt, Stadthagen - „Am Stadtturm" und „Am Sonnenbrink", Deckbergen, Rinteln-Süd, Auetal sowie die Oberschulen Bückeburg, Lindhorst und Stadthagen und die IGS'en Helpsen, Obernkirchen, Rinteln sowie die IGS Schaumburg in Stadthagen.

Tonne dazu: „Damit geben wir unseren Schulen die dringend benötigte Unterstützung bei der Umsetzung der inklusiven Schule an die Hand und schaffen den Einstieg in den Einsatz von multiprofessionellen Teams. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Stellen bereits Ende Oktober besetzt sein werden."

Im Gegensatz zur CDU-Position halten Becker, Tonne und Adomat nichts von einem Moratorium bei der Inklusion: „Inklusion ist ein Menschenrecht, das man nicht einfach aussetzen kann, nur weil Ideen fehlen, wie man mit dem Thema umgehen soll. Die SPD hat in dieser Frage einen klaren Kurs: Wir werden weiter daran arbeiten, dass alle Schulen in Niedersachsen bei der schwierigen Umsetzung der Inklusion die bestmögliche Unterstützung erhalten – die Einstellung von 650 Inklusionshelferinnen und – helfern in ganz Niedersachsen ist dabei nur ein erster Schritt," so Dirk Adomat.

Damit liege die SPD auch auf einer Wellenlänge mit den handelnden Akteuren, so die drei SPD-Politiker: „Wir kennen keinen Verband, der sich für eine Aussetzung der Inklusion ausgesprochen hätte. Wir verschließen nicht die Augen davor, dass die erfolgreiche Ausgestaltung der inklusiven Schule eine der größten bildungspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre sein wird. Diese Herausforderung gehen wir entschlossen an und setzen dabei auf multiprofessionelle Teams an unseren Schulen." 

 
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