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Foto: Karsten Becker

5. Mai 2015: Gelungene Veranstaltung "Bildung. Zukunft. Niedersachsen"

Die Veranstaltung "Bildung. Zukunft. Niedersachsen" der hiesigen Landtagsabgeordneten Karsten Becker und Grant Hendrik Tonne erwies sich als gelungen. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze, referierte auf informative Art und Weise über die geplante Novellierung des Niedersächsischen Schulgesetzes und liess am Ende der gut besuchten Veranstaltung so gut wie keine Fragen offen.

Pressemitteilung
SPD: Bessere Bildung für Niedersachsen
Gut besucht war die bildungspolitische Veranstaltung der beiden heimischen Landtagsabgeordneten Karsten Becker und Grant Hendrik Tonne in Bad Nenndorf. Thema des Abends war die geplante Novellierung des Niedersächsischen Schulgesetzes. Kompetenter Referent, der viel Lob für seinen sachlichen Vortrag bekam, war der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze.

Am Ende der Grundschule soll nach seinen Worten die Schullaufbahnempfehlung wegfallen, was eine breite Unterstützung der bereits in der Vorbereitungsphase angehörten Verbände erhalten hat.
Die Integrierten Gesamtschulen werden den Status einer ersetzenden Schulform erhalten und damit zukünftig ein gleichberechtigtes Angebot sein. „Ein Gebot der Vernunft mit Blick auf die Aufrechterhaltung eines attraktiven Bildungsangebotes vor Ort“ hat der Schulleitungsverband in einer Anhörung mitgeteilt.
Das Abitur soll wieder nach 13 Schuljahren (G9) gemacht werden. Der Druck auf die Schülerinnen und Schüler hat sich bei G8 als zu groß erwiesen. Eckart Hermann, Vorsitzender des Kreiselternrates, sprach sich auf der Veranstaltung ebenfalls für G9 aus, forderte aber Änderungen in der Lehrerausbildung.
1,1 Milliarden Euro investiert das Land Niedersachsen von 2014-2018 in inklusive Bildung.
Die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen werden auslaufen. Politze machte deutlich, dass massive Mittelerhöhungen bereits im Schuljahr 2014/2015 eine bessere Ausstattung von rund 1.700 Ganztagsschulen ermöglicht haben. Qualifizierte Lehrkräfte konnten dadurch auch am Nachmittag eingesetzt werden.

Lob erhielt ebenfalls die anwesende Schuldezernentin des Landkreises, Frau Katharina Augath, von Holger Wirtz vom Schulleitungsverband Niedersachsen für das positive Nebeneinander der unterschiedlichen Schulformen im Landkreis Schaumburg sowie der diesbezüglichen positiven Arbeit des Kreistages/der Kreisverwaltung.

Hingewiesen wurde Politze auf eine notwendige Verbesserung der Sozialarbeit an den Schulen sowie einer notwendigen gesetzlichen Regelung landesseits in Sachen Zuständigkeit der zeitaufwendigen Betreuung der schuleigenen Bankkonten, die u. a. für die Abwicklung von Aktivitäten notwendig sind.
Becker bedankte sich bei Politze für die wichtigen Informationen und bei den Besuchern für die angeregte sowie hilfreiche Diskussion. Viele Hinweise werden in die weiteren Beratungen der Schulgesetznovellierung einfließen.

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