Zum Inhalt springen
ialog Pm

23. April 2015: Landkreis Schaumburg mit allen Städten und Gemeinden im Förderprogramm LEADER vertreten

Erfreuliche Nachrichten aus Hannover: Die Regionen "Schaumburger Land" und "Westliches Weserbergland" werden jeweils mit 2,4 Millionen Euro von EU und Landesregierung gefördert. "Damit ist ganz Schaumburg im Förderprogramm LEADER vertreten", so der hiesige Landtagsabgeordnete Karsten Becker in einer Pressemitteilung.

Pressemitteilung
Becker: Landkreis Schaumburg mit allen Städten und Gemeinden im Förderprogramm LEADER vertreten
Die Regionen „Schaumburger Land“ und „Westliches Weserbergland“ erhalten jeweils 2,4 Millionen Euro Förderung von EU und Landesregierung

Der hiesige Landtagsabgeordnete Karsten Becker zeigt sich erfreut über die guten Nachrichten aus der Staatskanzlei und dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, dass die Regionen „Schaumburger Land“ und "Westliches Weserbergland" als zwei von 41 LEADER-Regionen ausgewählt worden sind. Damit ist der gesamte Landkreis Schaumburg im Förderprogramm vertreten.

„Die eingereichten Konzepte wurden für sehr gut befunden, insbesondere der beim Antrag bewusst regional übergreifende Ansatz trug zur erfolgreichen Bewerbung bei. Dadurch wird nun eine nachhaltige Regionalentwicklung gestärkt“, erklärt Becker, der auf Landkreisebene auch Vorsitzender des federführenden Ausschusses für Kreisentwicklung ist. „Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement“.
Die Konzepte umfassen unter anderem die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort durch eine bedarfsgerechte Mobilität und Versorgung, die Erhaltung und Schaffung barrierefreier Begegnungs- und Gestaltungsräume sowie der Ausbau touristischer Angebote und Naturschutzprojekte.

Mit der Zusage der Rot-Grünen Landesregierung ist für die Region „Schaumburger Land“ (umfasst die Städte Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen sowie die Samtgemeinden Eilsen, Lindhorst, Nenndorf, Niedernwöhren, Nienstädt, Rodenberg und Sachsenhagen) und die Region „Westliches Weserbergland“( umfasst unter anderem die Stadt Rinteln und die Gemeinde Auetal) jeweils eine Zuweisung von 2,4 Millionen Euro für die eingereichten Ziele und Projekte verbunden.

Die Rot-Grüne Landesregierung hat die Förderung für den ländlichen Raum aus dem Förderprogramm LEADER der Europäischen Union für ganz Niedersachsen auf insgesamt 100 Millionen Euro aufgestockt.

Becker weiter: „Statt 30 LEADER-Regionen zu Zeiten der CDU/FDP-Landesregierung hat die Rot-Grüne Landesregierung erreicht, dass dieses Mal 41 LEADER-Regionen nach einem unabhängigen Auswahlprozess mit erhöhtem Fördersatz bezuschusst werden. Rot-Grün stärkt damit gerade dieses bewährte Erfolgsprogramm für die Städte, Gemeinden, Regionen und Landkreise in Niedersachsen.“

Das Auswahlverfahren fand unter Wettbewerbsbedingungen statt. Alle teilnehmenden Regionen konkurrierten mit ihren im Januar 2015 eingereichten Entwicklungskonzepten um die im sogenannten PFEIL-Programm zur Verfügung stehenden Mittel für LEADER und das ILE-Regionalmanagement in Höhe von rund 112 Millionen Euro für die gesamte Förderperiode von 2014 bis 2020.

Die Förderung kommt damit den besten der eingereichten Konzepte zugute. Insgesamt 41 LEADER- und 20 ILE-Regionen haben das Auswahlverfahren erfolgreich bestanden und werden als LEADER- bzw. ILE-Region anerkannt.
Niedersachsen setzt somit die bewährten Strukturen fort und bietet parallel zwei Förderinstrumente an, die eine Zusammenarbeit vor Ort und damit eine Entwicklung „von unten“ unterstützen.

Die Akteure in den Regionen hatten seit Juni 2014 regionale Entwicklungskonzepte erarbeitet und bis 10. Januar eingereicht. Die Konzepte waren die Voraussetzung für die Förderung und sind die Grundlage der weiteren Arbeit in den jetzt ausgewählten LEADER-Regionen. In diesen Konzepten sind Aussagen zu Stärken und Schwächen in der Region, zur Strategie für die weitere Entwicklung, zu konkreten Handlungsfeldern und zur Einbindung der Bevölkerung enthalten.

„Wir können dank der Förderung jetzt starten und die Projekte mit Leben füllen“, sagt Becker. „Durch viele konkrete Projekte vor Ort werden in den Jahren bis 2020 die Entwicklungsschritte in der Region für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar. In der Zukunft können also beispielsweise die Sanierung eines Dorfplatzes, die Einrichtung eines neuen Dorfladens durch Umnutzung einer Scheune, Restaurierungen und Umnutzung von historischen Gebäuden, Naturschutzprojekte, der Bau eines Rastplatzes für Wasser-
Wanderer, Hilfe für Unternehmensgründungen oder auch Qualifizierungsangebote für bestimmte Berufe in den Regionen gefördert werden.

Zusätzlich können alle ausgewählten LEADER- und ILE-Regionen durch ein Regionalmanagement unterstützt werden, das das Zusammenspiel der Akteure, die Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte professionell begleitet.
Mehr Informationen können im Internet gefunden werden unter:
http://www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=34701&article_id=125077&_ psmand=7

Vorherige Meldung: SPD bekennt sich zur Erdverkabelung bei SüdLink-Trasse

Nächste Meldung: Gelungene Veranstaltung "Bildung. Zukunft. Niedersachsen"

Alle Meldungen